Übermorgenwelt-Bücher

Übermorgenwelt-Bücher

Montag, 16. Juli 2018

Ein genial-kreativer 360° Lesetripp





Illuminae - Die Illuminae-Akten-01




978-3-423-76183-3




An dem Tag, an dem Kady mit Ezra Schluss gemacht hat, wird die illegale Bergbaukolonie auf dem Planeten Kerenza IV, auf der die Beiden leben, angegriffen. Der Notruf der Kolonie erreicht den Schlachtkreuzer Alexander und das Forschungsschiff Hypatia, welche den Kampf aufnehmen und versuchen die Flüchtlinge vom Planeten zu retten. Gemeinsam mit dem Frachter Copernikus gelingt den Schiffen die Flucht. Zurück bleibt ein, für die Kolonisten unbewohnbarer Planet, durch den Einsatz biologischer Kampfstoffe in der Atmosphäre. Doch die Flüchtenden werden von einem Schlachtkreuzer des Feindes verfolgt, ein Sprungtor zu öffnen ist ihnen nicht mehr möglich und der nächste sichere Hafen ist Lichtjahre weit entfernt.

Die Hackerin Kady ist auf der Hypatia gelandet, während Ezra auf dem Schlachtkreuzer aufgenommen wurde. Der Kampf hat zu schweren Schäden geführt und viel Personal gekostet, daher wird Ezra zwangsrekrutiert und zum Piloten ausgebildet. Doch auf dem Schlachtkreuzer geht etwas vor sich. Die Führungsspitze verhält sich merkwürdig und irgendwas scheint mit der KI der Alexander nicht zu stimmen. Spätestens als die Copernicus zerstört wird, wird den Jugendlichen klar, das in der Flotte etwas nicht stimmt. Was ist an Bord der Copernicus passiert? Warum werden die Rettungsshuttles der Copernicus im Hangar der Alexander isoliert und festgehalten? Und warum reagiert die militärische Führung so seltsam? Währenddessen kommt das feindliche Schiff immer näher und näher...





WOW...dieses Buch ist eine ganz neue Erfahrung. Nicht nur die spannende Handlung, welche viele Elemente der Serie Battlestar Galactica einbringt; inclusive dem Countdown bis zum Eintreffen des näher kommenden Feindes, Abfangjägern und vielem mehr; sondern auch die komplette Aufmachung ist unglaublich kreativ. Da wirft es uns mitten in die Geschichte anhand der Befragungsprotokolle von Kady und Ezra. Wir verfolgen den Flug der Jäger im Text ihrer Flugbahn, wir lesen die Logbucheinträge der Mediziner der Copernikus und weiß auf schwarz die immer abstruseren Gedanken der KI des Schlachkreuzers. Immer mehr nimmt die Geschichte dabei an Fahrt auf. Dabei vereint sie Science-fiction, Thriller und Horror gekonnt miteinander und führt uns auf einen hochspannenden Tripp durchs All.


UNBEDINGTE LESEEMPFEHLUNG!!!



Band 2 erscheint laut Verlag im September 2018!


13.7.18 J. Dietrich

Dienstag, 10. April 2018

Hungrige Städte - Sci-Fi mit Biss!

Rezension zu Philipp Reeves Mortal Engines, Band 1 aus der Reihe Predator Cities 
von Anne Neuschwander

Bald auch als Kinofilm unter der Regie von Peter Jackson zu sehen!




Dienstag, 20. März 2018

"Black Mirror" trifft auf "2012“ – Phantastisches Endzeitfeeling


"Der Schnee von morgen" - 23 Kurzgeschichten rund um den Klimawandel, eine eBook-Anthologie der Besten aus dem Schreibwettbewerb von TOR ONLINE – und ich bin mit dabei! 

Anne Neuschwander




  • Titel: „Schnee von Morgen“
  • Hrsg.: Peggy Weber-Gehrke
  • Ausgabe: Kindle Edition (356 Seiten Print)
  • Verlag: Verlag für Moderne Phantastik Gehrke, erschienen am 19. Januar 2018
  • Sprache: Deutsch
  • Mitwirkende Autoren:  Lisa-Marie Reuter (die Gewinnerin des Wettbewerbs), Anja Bagus, Regine Bott, Ulf Fildebrandt, Wolf Welling, Friedhelm Schneidewind, Bernhard Kempen, Andrea Bannert, Maike Braun, Stefan Lammers, Chris Schlicht, Lars Hannig, Susanne Richter, R. West, Sabine Frambach, Johann Seidl, Jasmin Aurel, Christian Schmidt, Anne Neuschwander, Jens Berke, Tristan Mahlow, Sandra Florean und Sven Draht



Samstag, 13. Mai 2017

Wer hat Angst vor dunkler Magie?




ISBN: 978-3-596-29632-3 



Stellt euch ein London mit Magie vor – nein, stellt euch 4 London vor die parallel existieren. Das graue London scheint keine Magie zu besitzen, das schwarze London trägt kein Leben mehr, im weißen London stirbt die Magie und im roten London blühen die magischen Fähigkeiten der Bewohner. Die Türen zwischen den Welten stehen nicht allen offen. Nur Menschen mit besonderen magischen Fähigkeiten können zwischen den London reisen, die sogenannten Antari und von denen gibt es nur noch wenige. 

Kell ist ein Antari aus dem roten London und er verbindet die Herrschaftshäuser der verschiedenen Welten miteinander indem er Briefe überbringt. Doch hin und wieder transportiert er auch andere Gegenstände aus der einen Welt in die andere – und ja, dabei handelt es sich um Schmuggelei und die ist eigentlich verboten. Der Transport eines schwarzen Steins mit unglaublicher magischer Energie bringt ihm allerdings große Schwierigkeiten und nicht nur seine Welt an den Rand der Vernichtung! Es ist fraglich, ob die Unterstützung der Diebin Delilah Bard ausreicht um die mächtigen Gegner zu überwinden…


Mit dem, im FISCHER Tor Verlag erschienen, Fantasyroman „Vier Farben der Magie“ beginnt eine spannende Trilogie der jungen Autorin Victoria E. Schwab. Die Bücher erschienen 2015 in englischer Originalausgabe und haben nun den Weg in die deutsche Übersetzung gefunden. 

Der Titel des Buches ist Programm, denn Magie spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte um vier verschiedene London die extrem unterschiedlich sind – auf magischer und zu einem großen Teil auch auf architektonischer Ebene. Zwischen den vier Welten gibt es für entsprechend fähige Magier die Möglichkeit zu wandern und die anderen London zu besuchen. Die verschiedenen parallelen Welten, in denen Magie und die Stadt London jeweils völlig unterschiedlich ausgeprägt sind, sind wunderbar und spannend beschrieben. Auch die zentralen Charaktere, der Antari Kell und die Diebin Delilah Bard, aber auch deren Gegenspieler sind toll ausgearbeitet und vielseitig bzw. vielschichtig aufgebaut. Denn auch, wenn der Leser schnell Sympathie für die Charaktere empfindet, gibt es doch immer mal wieder Momente, in denen man mit den Handlungen der Figuren nicht unbedingt einverstanden ist, sie aber dennoch nachvollziehen kann. Gleichzeitig, und für mich besonders faszinierend, beschreibt die Autorin die Magie als bzw. in einer Form, in der sie mir so bisher noch nicht in der Literatur untergekommen ist. Ich muss gestehen, dass gerade diese neue Idee mich an dem Roman am meisten fasziniert hat.

Der Roman ist einem kurzweiligen und sprachlich gut lesbaren Stil verfasst und es werden keine künstlichen Längen erzeugt. Im Gegenteil, den ein oder anderen Bereich würde man gern umfassender beschrieben wissen, doch insgesamt findet VE Schwab hier ein gutes Maß um ihren Welten und Figuren Leben einzuhauchen.
Das Buchcover der deutschen Ausgaben gefällt mir ausnehmend gut – ja sogar etwas besser als das der englischen Version. Die vier Farben, London und der Hauptcharakter der Handlung sind abgebildet und bilden eine großartige und fast mystische Einheit. Beim zweiten und dritten tragen die Cover vor allem andere Charakter-Silhouetten und deuten auf eine Focusverschiebung bei der Zentralfigur hin. Zumindest für Band 2 – von dem man das erste Kapitel am Ende des ersten Bandes zum Anfüttern lesen konnte – scheint das zu stimmen.

Mit Beginn des Lesens sollte man sich bewusst sein, dass es sich um eine Trilogie handelt. Denn auch, wenn die Rahmenhandlung ein Ende im Buch findet, bleiben doch einige Fragen zu den Charakteren und der Magie offen, die voraussichtlich in den anderen Bänden geklärt werden dürften – oder sollten, meiner Ansicht nach 😉

Nichtsdestotrotz lässt VE Schwab ihre Leser am Ende nicht mit einem bösen Cliffhanger zurück, sondern schafft es, einerseits einen befriedigenden Abschluss zu schreiben und andererseits doch genügend spannende Fragen offen zu lassen, um damit die Neugier auf den zweiten Band zu schüren.



Liebhaber von Fantasy-Romanen und magischen Welten können hier also getrost zugreifen. Auch wenn das magischen London langsam in gefühlt jedem 5. Neuen Fantasyroman eine zentrale Rolle zu spielen scheint, gelingt es der Autorin hier wieder ganz neue Aspekte und Ideen aufzubringen.

Mittwoch, 29. März 2017

Soviel Glück kann nicht gut sein...?

Friedrich Schiller
Almud Kunert





Die Ballade von Schiller „Der Ring des Polykrates“ beruht auf der Angst des Menschen, dass es andauerndes Glück nicht geben kann und dass der Absturz nach jedem glücklichen Ereignis nur noch schlimmere Auswirkungen haben wird. Während Polykrates also mit jeder Strophe mehr Glück zuteilwird, glaubt sein Freund, der König von Ägypten, dass die Götter ihn bald immer stärker bestrafen werden und er deswegen, quasi prophylaktisch, ein Opfer bringen muss. Polykrates' Wahl fällt auf einen wertvollen Siegelring, den er opfert und ins Meer wirft. Doch bald darauf wird ihm ein Fisch geschenkt, in dessen Bauch der Koch schließlich den Siegelring findet.  Der ägyptische König ist nun überzeugt davon, dass Polykrates ein schlimmes Schicksal erwartet und er verlässt ihn, weil er diesen Verlust des Freundes nicht ertragen würde.

Die Ballade ist ein Klassiker, die schon zu Schillers Lebzeiten auf einer bekannten Geschichte von Herodot basierte. Damals mag bekannt gewesen sein, dass Polykrates ein schlimmes Schicksal bevorstand, heute ist dieses Wissen nicht unbedingt als vorausgesetzt zu betrachten. Ebenso wenig erfährt man davon, dass Polykrates wohl ein Tyrann gewesen sein soll. Von der reinen Lektüre der Ballade fühle ich sogar Sympathie mit Polykrates, der, obwohl vom Glück verfolgt, trotzdem versucht, es den Göttern vorsichtshalber recht zu machen. Er scheint kein schlechter Herrscher zu sein.

Die Umsetzung in der neuen Kindermann-Fassung lässt mich ein wenig zwiespältig zurück. Die Ballade wurde ohne Erläuterungen oder sprachliche Umwandlung direkt in das Buch übernommen und am Ende sind noch einmal alle 16 Strophen komplett auf einer Seite aufgeführt. Zumindest ein paar Anmerkungen oder auch Vereinfachungen zum Gedicht hätte ich mir gewünscht.

Die Zeichnungen von Almud Kunert sind wunderschön, aber auch hier muss ich wenige Kritikpunkte vor dem darauffolgenden Lob anbringen. Der Herrscher Polykrates wirkt auf den meisten Bildern etwas verschlagen, obwohl aus dem Gedicht keine negativen Charaktereigenschaften abgelesen werden können. Mit den (fehlenden) Erläuterungen als tyrannischer Herrscher hätte ich diese Bilder dann vielleicht schon eher verstehen können. Ein blutiges Haupt hätte in einem Kinderbuch ab 7 Jahren vielleicht auch nicht unbedingt so dargestellt werden müssen.
Davon abgesehen sind die Zeichnungen toll und es gibt auf jeder der großen, farbigen Doppelseiten viele Details zu entdecken, Kleinigkeiten, die Spaß am Buch machen und sowohl Kindern als auch Vorlesern Freude bereiten werden. Frau Kunert hat hier sicherlich viel Hintergrundrecherche betrieben und sich an zeitgemäßer Kleidung oder dem damaligen Schiffbau künstlerisch orientiert. 
Die warmen Töne (Gelb/Orange/Braun) geben die Umgebung bzw. das Ambiente ebenfalls ganz wunderbar wieder. Das Ergebnis ihrer Arbeiten sind wirklich sehr bezaubernde Zeichnungen. Wie auch schon im „Sommernachtstraum“ vom Kindermann Verlag sind es diese vielen kleinen Details, die ihre Arbeit so liebenswert machen.

Mit leichten Einschränkungen ist dem Kindermann Verlag erneut ein schönes Werk gelungen, das den Leseanfängern die klassische Poesie schmackhaft machen kann. Vielleicht kommen in einer weiteren Auflage noch ein paar Hintergrundinformationen dazu, die eine kindgerechte Interpretation und mehr Verständnis für den Text und die Zeichnungen ermöglichen. Trotzdem ist "Der Ring des Polykrates" eine wunderschöne Ausgabe der Ballade von Friedrich Schiller die auch Kindern den Spaß an klassischen Werken eröffnen kann.

29.03.2017
G.Winter / G.Hintze

Montag, 27. März 2017

Ist der Mensch von Geburt an ein Sünder? – Mitdenken notwendig!

Dan Vyleta

Smoke

carl´s books

ISBN: 978-3-570-58568-9


https://www.randomhouse.de/Paperback/Smoke/Dan-Vyleta/carls-books/e500819.rhd#infoWir befinden uns in der Mitte bzw. gegen Ende des 19 Jahrhunderts auf den britischen Inseln – genauer gesagt vornehmliche in Oxford und London. Thomas und Charlie, zwei adlige Jungen auf einem Internat in Oxford haben mit ihrem Rauch zu kämpfen, ihren alltäglichen Sünden, dunklen Gedanken und Taten, denn in dieser Welt manifestieren sich diese in Form von Rauch. Während der normale Bürger diesem Rauch nichts entgegen zu setzen hat, ist der Adel in der Lage, sich zu beherrschen und durch seine, von Gott gegebenen Fähigkeiten, gut zu sein und keine Sünde zu haben. Doch Thomas und Charlie entdecken bald, das im Rauch weit mehr Geheimnisse stecken, als nur die sündigen Gedanken der Mitmenschen und dass diese Entdeckungen nicht nur ihr eigenes Leben radikal ändern sollen.

Das Buch „Smoke“ von Dan Vyleta begeistert in den USA und Großbritannien Leser und Kritiker gleichermaßen. Nun erscheint es auch auf in deutscher Sprache bei carl´s books in einer wunderschönen Auflage mit Softcover und geprägtem Titel. Das düster erscheinende Titelbild mit London und seinem Nebel und einem großen Lichtspalt lädt geradezu ein, es sich einmal näher anzusehen.

Es ist schwierig „Smoke“ zu rezensieren, ohne zu viel von der Handlung oder dem Hintergrund zu verraten. Wortgewandt und mit bildhafter Sprache versetzt Dan Vyleta den Leser in eine seltsame Welt den 19. Jahrhunderts in dem sich die dunklen Gedanken, die Sünden der Menschen, durch Rauch manifestieren, der von ihnen aufsteigt, aus ihren Nasen und Ohren tritt, sich als Ruß niederschlägt und zum Teil sogar die eigne Atmung erschwert. „Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der deine dunklen Gedanken sichtbar werden…“ Dieser Satz fiel mir als erstes ins Auge und erinnerte mich spontan an Patrick Ness und seiner „New World“ – Trilogie, bei der sämtliche Gedanken der Männer für alle offen sichtbar waren in ihrem „Lärm“. Doch der Ansatz von Dan Vyleta ist gänzlich anders und konzentriert sich auch auf eine andere Form von „sichtbar“ werden.

„Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der deine dunklen Gedanken sichtbar werden…“ Mit diesem Satz wirbt das Cover des Buches für die Geschichte von Dan Vyleta und leitet den Leser dadurch bereits vor Beginn der Geschichte in eine bestimmte gedankliche Richtung, die man allerdings bald selbst hinterfragt und als zu simpel erkennen muss. Denn simpel und oberflächlich ist fast nichts in diesem Roman und darauf sollte man gefasst sein, wenn man sich „Smoke“ zu Gemüte führen will. „Smoke“ ist kein 08/15 Roman mit eindeutiger Geschichte, sondern eine allumfassende Metapher, eine bildhafte Darstellung etwas Ungreifbaren. Zumindest möchte Dan Vyleta das erreichen… lässt sich aber dann von seinem eigenen Werk überrollen und den Leser am Ende mit gemischten Gefühlen zurück.

Wer, wie ich, gern hintersinnige Bücher liest und Texte hinterfragt, wem es gefällt, unter die Oberfläche einer Geschichte zu blicken und auch tiefer über Textabschnitte nachzudenken, für den ist „Smoke“ durchaus eine Empfehlung wert. Denn diese „Mühe“ muss man auf sich nehmen, um mit dem Buch voran zu schreiten. Der Roman hat ein paar Abschnitte, die sich hinzuziehen scheinen, doch zumeist liegen viel mehr Informationen in einem Abschnitt, als die Handlung der Geschichte vorgibt.
 
Der Stil von Dan Vyleta ist dabei nicht unbedingt einfach, springt er doch mindestens einmal pro Kapitel von einer Erzählperspektive in eine andere. Doch genau diese Perspektivwechsel machen die Geschichte so spannend und geben dem Leser Informationen, die ein einzelner Charakter so nicht bekommen hätte, während sie, präsentiert von einem allwissenden Erzähler, fast plump und ohne eigene Denkleistung vermittelt werden würden und das Buch dadurch zu einer zu einfachen Geschichte verdammt hätten. Dem ist aber nicht so! Mitdenken ist gefragt - lasst euch Zeit für das Buch und legt es hin und wieder zur Seite, um über die Handlung und deren Bedeutung etwas zu sinnieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger ist notwendig, um „Smoke“ zu mögen.
 
Ich persönlich war vom Ende zwar etwas enttäuscht und bin der Ansicht, Dan Vyleta hat sich selbst ein wenig verrannt in seiner Metapher, um es sich danach einfach zu machen und die Interpretation dem Leser zu überlassen.
Aber gleichzeitig denke ich: Bei „Smoke“ ist der Weg, also die Geschichte selbst, das Ziel. Mal wieder ein Roman, der zum Nachdenken anregt und der diskutiert werden möchte. Entscheidet selbst, ob Dan Vyleta hier wirklich „die existenziellen Fragen nach Gut und Böse“ behandelt – dieser Slogan klingt dann doch fast ein wenig hochtrabend. Aber „Smoke“ lässt euch mit Sicherheit darüber nachdenken, sofern ihr euch darauf einlasst!

27.03.2017
G.Winter